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Die venezolanische Kultur Sprachen
Amtssprache ist Spanisch, andere Sprachen sind Guajiro, Pemón
und Warao (indigene Sprachen). Warao wird weltweit von knapp 20.000 Stammesmitgliedern
der Warao-Indianer gesprochen, die fast ausschließlich in Venezuela leben.
Der karibische Indianerstamm der Pemón lebt zu seiner Mehrheit in Gran
Sabana in Bolívar, wo eben diese Sprache gesprochen wird. Die Weltsprache
Englisch wird kaum gesprochen. Selbst in der Hauptstadt Caracas ist die Verbreitung
der englischen Sprache eher gering. Für Touristen und Einwanderer gibt es
in Merida, Caracas, Puerto la Cruz und der Insel Margarita Sprachschulen.
Kultur Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten
gehören die Kathedrale von Coro, die Chiesa de San Clemente, die Kathedrale
von Ciudad Bolívar, die Kathedrale von Caracas, sowie die Kirche von San
Francisco. Weiter hin kann man das Capitol von Caracas und das Haus
der Gouverneure in Ciudad Bolívar besichtigen. Die kulturellen Höhepunkte
des Landes bietet die Hauptstadt Caracas. Im Landesinneren ist das kulturelle
Leben dagegen weniger entwickelt. Das Pantheon und das Stadttheater
gehören zu den bedeutenden Bauwerken Caracas. Zu den bekanntesten Museen
in Caracas zählen die Colección Cisneros, die Colección Fundación
Polar, das nationale Kunstmuseum, das Museo Alejandro Otero (zeitgenössische
Kunst), das Museo de Arte Colonial Quinta de Anauco (Museum für Kunst der
Kolonialzeit) und das Museo de Arte Contemporáneo de Caracas Sofía
Imber (zeitgenössische Kunst). Weitere bekannte Museen finden sich in Acarigua,
Barquisimeto, Ciudad Bolívar, Maracaibo, Mérida, San Carlos, San
Cristóbal, San Felipe und Valencia. Im Nationalpark Canaima findet man
den höchsten Wasserfall der Erde, den Salto Angel, sowie eine große
Zahl Tier- und Pflanzenarten.
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