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Die venezolanische Wirtschaft Erdöl
und andere Rohstoffe Mit dem Anstieg der Einnahmen aus dem Ölgeschäft ist die Wirtschaft stark gewachsen, allein im zweiten Quartal um 11,1 Prozent. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einer Jahresrate von 7,8 Prozent. Auch wenn der Spezialfonds gefüllt wird und obwohl nach Analystenschätzungen ein Haushaltsdefizit von zwei bis drei Prozent auflaufen dürfte, schwimmt der Staat weiter in Geld: Der Wert der Devisenreserven wird auf mehr als 30 Milliarden Dollar veranschlagt; allerdings legt Venezuela diese Reserven nicht mehr in Dollar an. Der Staat fordert in der OPEC hohe und seiner Meinung nach gerechte Preise, sowie Fördermengenbeschränkungen. Seit 2002 kommen die Erlöse aus der Erdölindustrie anscheinend nicht mehr den herrschenden Eliten zugute, sondern werden von der Regierung für Investitionen in die Infrastruktur, vor allem Eisenbahn- und Straßenbau, sowie für Programme in der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik verwendet. Trotz der anhaltenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela beziehen die Vereinigten Staaten rund 15 Prozent ihres Erdöls aus Venezuela. Außenhandel
Bei der Ausfuhr
von Eisenerz ist Venezuela Dank ergiebiger Quellen am Orinoco sehr bedeutend,
auf dem 8. Platz in der Welt. Weiterhin führt das Land auch Stahl, Edelmetalle,
Zement, Textilien und in viel geringerem Maße andere Produkte aus. Ein weiterer
wichtiger Wirtschaftszweig ist die Tourismusbranche.
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