Proteste gegen Venezuelas Staatschef Chavez
Einen Monat vor der Wahl in Venezuela - Zehntausende protestieren gegen Chavez ?!?
In Venezuela sind mehrere zehntausend Menschen auf die Stra?en gegangen, um gegen den amtierenden Präsidenten Hugo Chaves zu protestieren. Sie sicherten dem Kandidaten der Opposition, dem 54-jährigen Manuel Rosales, ihre Unterstützung zu. Der Demonstrationszug durch die Hauptstadt Caracas soll zeitweise 20 Kilometer lang gewesen sein.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6066530_REF1,00.html
Kommentar: Das Thema Wahlkampf in Venezuela bestimmt seit Wochen das Leben der Bevölkerung. Es gibt kaum eine spannendere Zeit als Wahlkampf in Venezuela. Die Kandidaten ziehen durch das Land, sowie auch an diesem Wochenende. Dabei werden Sie von Ihren Helfern und Geldgebern unterstützt, welche auf Ihr “Rennpferd” gesetzt haben. Denn in Venezuela geht es anders zu als in Deutschland. Man ist entweder mit der Regiereung oder gegen sie. Gewinnt man mit seinem Kanditaten, so hat man während seiner Amtszeit keine Probleme in einem Ministerium oder sonstiger staatlichen Institution eine Arbeit zu finden oder einen der begehrten Aufträge zu erhalten. Das war schon immer so. Am Samstag den 04.11.06 hatte der Oppositionskandiat Manuel Rosales seinen Wahlkampftag in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas. Dabei war der Marsch “punta a punta” organisiert. Also von einem Punkt der Stadt an das andere Ende der Stadt. Das kommen schnell 20 Kilometer zusammen. Diese waren aber nicht alle mit Menschen gefüllt, sondern nur Abschnittsweise marschierten dort Anhänger. Dies war natürlich so beabsichtigt um den Anschein zu erlangen, da? die ganze Stadt auf den Beinen ist. Was natürlich nur bedingt so war, weil viele Anhänger mit Bussen aus vielen Teilen des Landes herangefahren wurden. Anhänger Manuel Rosales und Gegener von Hugo Chavez. Gegner nicht aus dem Grund, weil der aktuelle Präsident eine falsche Politik macht, sondern hauptsächlich Gegener weil sie für Ihren zukünftigen Arbeitgeber Manuel Rosales stimmen werden. Und dies ist nicht ganz unbedeutend, weil die meisten Arbeitsplätze des Landes direkt oder indirket vom Staat abhängig sind.
Betrachtet man allerdings die bisherige Amtszeit von Hugo Chavez, dann mu? man fair feststellen, da? erstmalig etwas für den Gro?teil der Bevölkerung getan wurde. Verbesserte medizinische Versorgung, freies und kostenloses Bildungswesen mit staatlicher finanzieller Unterstützung für den Studierenden, Mittelstandsprogramme, aktive Au?enpolitik, internationale Abkommen und Verträge, und vieles mehr, was ein neues Thema füllen würde.
Fazit: Zum Schluss kann man festhalten, da? der amtierende Präsident Hugo Chavez die beste Alternative für die venezuelanische Bevölkerung ist und mit seinen politischen und wirtschaftlichen Vorstellungen eine wichtige Stimme für die Integration Venezuelas in Mercosur “Gemeinsamer Markt des Südens” ist. (Politische und wirtschaftliche Integration der Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venzuela)

